
Bereits der griechische Arzt Hippokrates verwendete vermutlich vor mehr als 2000 Jahren das Muskeltesten, um neurologische Verletzungen an Soldaten zu untersuchen. Angeblich nutzten auch die Maya-Indianer den Muskeltest, um die Trinkqualität von Wasser zu überprüfen. Im 19. Jahrhundert gab es dann Versuche der französischen Neurologen Charcot und Babinsky auf Basis des Muskeltestens, doch erst seit den 40/50er Jahren des 20. Jahrhunderts fand das Verfahren mehr und mehr Beachtung, wurde systematisch untersucht und weiterentwickelt. Dabei wurde im Laufe der Zeit mit einer Vielfalt von Einsatzmöglichkeiten bzw. -gebieten und mit der Nutzung des Muskels als Feedback-Mechanismus experimentiert. Nach und nach entwickelten sich so verschiedene kinesiologische Richtungen und »Balancesysteme«. Stellvertretend für die bedeutendsten »Väter« der Kinesiologie und die bekanntesten kinesiologischen Richtungen seien hier angeführt:
- Dr. George Goodheart, Dr. Alan Beardall und Dr. Sheldon Deal (Angewandte Kinesiologie)
- Dr. John F. Thie (Touch for Health)
- Dr. Paul und Gail Dennison (EDU-Kinesthetik, Brain Gym, Sehkinesiologie)
- Dr. Charles Krebs (Lernkinesiologie)
- Gordon Stokes und Daniel Whiteside (Three in One)
- Philip Rafferty (R.E.S.E.T und Kinergetics)
- Dr. Dietrich Klinghardt (Psychokinesiologie, Neurobiologie)
- Dr. Jimmy Scott (Health Kinesiology)
|